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Alles über Schuhe, Stiefel & Sandalen - zur StartseiteSchuhe machen LeuteDieser Spruch, mag er den schon was älter sein, stimmt noch immer, ist immer noch aktuell. Wer heute an den Schuhen spart und das Geld lieber für eine schicke Jacke oder den eleganten Smoking spart, macht einen Fehler. George Frazier vom Esquire-Magazin, sagte es mal so: “If you wanna know if a guy is well dressed, look down” – wollen Sie wissen, ob jemand gut gekleidet ist, so schauen sie nach unten (auf die Schuhe).
Jeder, der sich mit der Mode auseinandergesetzt hat, gleich ob Damenmode oder Herrenmode, wird diesen Satz für richtig befinden. Eleganz beginnt beim Schuh, ließt man oft. Stimmt. Im Buch Gentleman wird zum Beispiel dem angehenden Gentleman empfohlen seine Garderobe nicht zuerst auf Anzügen, Krawatten, Hütten oder was auch immer aufzubauen, sondern mit Schuhen. Zuerst soll man ein, oder besser zwei, Paar gute Schuhe sein eigenen nennen, bis man dann nach und nach seine Garderobe verbessert und koplementtiert. Doch wieso stellen manche Leute, und es sind die wichtigen dieser Welt, die sich zu kleiden verstehen, den Schuh auf so einen goldenen Podest? Die Frage lässt sich gut mit den geschichtlichen Hintergründen des Schuhs beantworten. Früher, fangen wir ruhig in der Steinzeit an, war eine Art Schuh, eine Fußbekleidung ein großer Vorteil gegenüber dem Bahrfußlaufen. Nach und nach, waren den Menschen die einfachen, unansehnlichen Tierfell, Holz und Blattkonstrukte nicht mehr genug. Häuptlinge und wichtige Menschen wollten sich auszeichnen, anders sein, sich von der breiten Maße abheben. Von da an wurden die Schuhe der Reichen, Schönen und Mächtigen immer extravaganter und ausgefallener. In Ägypten schmückten Priester ihre Schuhe zum Beispiel mit teuren Edelsteinen, in Rom waren vergoldete oder silberne Schuhe sehr beliebt, im Mittelalter wurden dann auch die Edelsteine schmückend an den Schuhen befestigt. Der Absatz ist so eine Verschönerung, ursprünglich als nützlicher Reithelfer – man rutscht mit einem Schuhabsatz nicht so leicht aus dem Steigbügel – wurde er in der Renaissance zur Mode. Adelige könnten sich so größer machen. Schöne Muster, etwa Blumen, Ranken waren ebenfalls sehr beliebt. Der gemeine, arme Mann trug hingegen billige Bund- oder Holzschuhe. So konnte man damals leicht mit einem Blick auf die Füße eines Mannes seinen Stand erkennen. Heute übrigens auch. Hier sei nochmals an den Ausspruch des Herrn Frazier erinnert. Billige Schuhe kann man mit etwas Fachwissen leicht von teuren, maßgeschneiderten Schuhen unterscheiden. Der Schuh ist das klassische Symbol für den Reichtum und somit den Rang einer Person in der Gesellschaft. Einen unscheinbaren Smoking übersieht man, wenn die Schuhe von höchster Qualität sind. Nach Untersuchungen amerikanischer Forscher ist der Schuh für viele Menschen das wichtigste Kleidungsstück. Apropos Amerika: In den USA sind Schuhe nicht so vernachlässigt worden wie hierzulande. Deutschland wird sogar manchmal als Anti-Schuhland bezeichnet. Und wirklich – es gibt in Deutschland keine größere Firma mehr, die gute Herrenschuhe herstellt. Man muss schon auf Fabrikate aus England, Spanien oder auch den USA zurückgreifen. Fahren Sie also nie in billigen Schuhen auf eine Geschäftsreise in die USA oder auch andere Länder. Je nachdem, wird da noch viel mehr Wert auf eine gute Fußbekleidung gelegt. Übrigens, besonders beliebt sind in den USA Schuhe aus Cordovan-Leder.
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