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Der Schuhpflegetipp - Teil 4von Rainer Ersfeld Mit der richtigen Schuhpflege und ein wenig Übung kann man das Schuhleben wesentlich verlängern und das optische Erscheinungsbild positiv beeinflussen.
Im folgenden möchte ich nochmals zeigen, wie man mit der klassischen Schuhcreme aus der Blechdose, oder Paste wie man in Österreich die Dosenware bezeichnet, und ein wenig know-how seinen Schuhen ein glänzendes Finish wieder geben kann.
1. Das erste Bild zeigt einen hellbraunen, glatten Oxford mit Querkappe. Als erstes sollte man die Schuhe mit dem Schuhreiniger gemäß Gebrauchanweisung von innen und außen reinigen, sowie die Sohle. Bei nicht stark strapazierten Schuhen, reicht es auch wenn Sie Wasser verwenden. Wichtig ist, daß der Schaft von allen Seiten gleichmäßig feucht ist. 2. Nun müssen die Schuhe richtig aufgeleistet werden. Die Schuhe sollten nun mit den eingelegten Schuhstreckern trocknen; es ist wichtig für die Schuhe, die passenden Strecker zu verwenden.Dies ist auch der richtige Zeitpunkt, sich von geschädigten Schnürsenkeln zu verabschieden.
3.Als nächtes lassen sie die Schuhe mit korrekt sitzendem Schuhstrecker trocknen, am besten im kühlsten Raum, welcher ihnen zur Verfügung steht und nicht wie auf dem Bild in der Sonne.
5. Danach werden die Schuhe mit einem weichen, fuselfreien Poliertuch in kreisenden Bewegungen gründlich vorpoliert.
6. Anschließend kann man die intakten Schnürsenkel wieder einziehen. Nun werden die Schuhe mit einer kurzhaarigen Ziegenhaarbürste von Burgol oder der Burgol-Yakhaarbürste feinpoliert. Wichtig dabei ist, schnelle Bewegungen, wenig Druck und immer Kontakt zum Leder halten. Dabei gehen sie auch immer wieder über die Senkel. 7. Zu einem optimalen Hochglanz gelangt man mit der sogenannten "spit and polish"-Methode. Man nimmt hierzu einen Tropfen Wasser oder Spucke auf den Finger und gibt es entweder auf die Bürste oder auf den Schuhschaft und poliert so lange bis man mit dem optimalen Finish zufrieden ist. Wichtig ist es, auf die Oualität der Bürste zu achten. So sollten zum einen die Haare nicht länger als 16 bis 19 mm sein, sonst wird die Bürste zu weich, die Haare haben keinen Stand mehr und sind als Feinpolierbürste ungeeignet. Zum anderen sollten die Yak- oder Ziegenhaarbürsten handeingezogen sein, da ansonsten die Bürste haart. Wie man sieht, ist ein perfektes Finish gar nicht so schwer --------- man braucht nur das richtige Handwerkzeug, den richtigen Ratgeber und ein wenig Übung Weitere nützliche Tipps und Tricks vom Profi finden Sie als downloadbare PDF-Dateien unter www.burgol.de. Empfehlung: Das Schuhpflegeseminar mit Rainer Ersfeld und Helge Sternke. Teil 1 / 2 / 3 / 4 / zur Übersicht
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